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1 Altneckarlache 2 Dulbaum 3 Kalksandkiefernwald 4 Pfungstädter Moor 5 Ulvenberg 6 Griesheimer Düne 7 August-Euler-Flugplatz 8 Griesheimer Bruch 9 Löserbecken 10 Kleewoog 11 Faulbruch 12 Hegbachaue 13 Neuwiese 14 Scheftheimer Wiesen 15 Großer- und Kleiner Bruch 16 Darmbachaue 17 Mörsbacher Grund |
18 Silzwiesen 19 Bessunger Kiesgrube 20 Lerchenberg und Kernesbellen 21 Brömster
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| Größe: 89,2 ha,
ausgewiesen: 1990
Die Fasanenlache, Wald- und Schächerlache sowie die Hainlache sind ein Teil der verlandeten Altneckarschleifen innerhalb der natürlichen Untereinheit "Mittleres Neckarried" . Das Gebiet liegt in den Gemarkungen Alsbach, Hähnlein und Bickenbach und bietet Lebensraum für eine vielfältige, feuchteliebende Tier- und Pflanzenwelt. |
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11,2 ha, ausgewiesen 1997 Bei dem NSG handelt es sich um eine stillgelegte Kiesgrube. Dauerhafte Stillgewässer, Trockenrasen, sowie blütenreiche Brach- und Ruderalflächen bieten Lebensraum für viele seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Durch geeignet Pflegemaßnahmen soll das Gebiet von Verbuschung freigehalten und ein weitgehend naturnaher Zustand der Stillgewässer hergestellt werden. Das NSG ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. |
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9,6 ha, ausgewiesen 1984
Am Rande der Umgehungsstraße B 426 bei Eberstadt, liegt das kleine Naturschutzgebiet mit bedeutsamen Kiefernwaldgesellschaften, einem Flugsandgebiet mit den dort vorkommenden Pflanzenarten. |
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Größe: 71,1 ha, ausgewiesen 1996 Flugsandgebiete mit den charakteristischen Sandrasengesellschaften und den an diesen Lebensraum angepassten Tierarten. Das NSG gehört zu der Untereinheit "Pfungstädter - Griesheimer Sand" im Naturraum Hessische Rheinebene und liegt in der westlichen Gemarkung von Darmstadt. Foto: A. Zehm |
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NSG "Darmbachaue" Teil des FFH Gebietes "Dommersberg, Dachsberg und Darmbachaue" |
![]() Größe: 66,9 ha Das NSG liegt in der östlichen Gemarkung von Darmstadt und ist ein Teil des südlichen "Messeler Hügellandes" mit wechselfeuchten bis nassen Waldwiesen, Sumpfbereichen sowie naturnah entwickelten Gewässern und Waldbeständen. Lebensraum seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
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| Größe: 9,2 ha,
ausgewiesen: 1994
Seltene Halb- und Sandtrockenrasen im Naturraum "Seeheimer Rinne" in der Gemarkung Alsbach. Der Schutz gilt insbesondere den Lebensgemeinschaften der kalkhaltigen Flugsande sowie der wärme- liebenden Heckensäume und den vielfältigen Tier- und Pflanzengesellschaften. Ziel der vom NABU Kreisverband durchgeführten Pflegemaß- nahmen ist die dauerhafte Offenhaltung der Sandflächen sowie die Sicherung eines weiteren Trittsteins im Sinne der regionalen und überregionalen Biotopvernetzung von Kalk-Flugsand-Standorten an der hessischen Bergstraße und der nördlichen Oberrheinebene. |
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| Größe: 65,8 ha, ausgewiesen:
2001
Wald- und Grünlandflächen mit Feuchtwäldern sowie Feucht- und Naßwiesenanteilen im Bereich des Hegbaches. Das NSG liegt in der Gemarkung Erzhausen. |
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35,0 ha, ausgewiesen: 2000
Reste eines Niedermoorgebietes im Naturraum "Hessische Rheinebene" mit artenreichen, feuchten Grünland und Brachflächen sowie Gehölzgruppen als Lebensraum für seltene und gefährdete, feuchteliebende Tier- und Pflanzenarten. Das NSG liegt im westlichen Teil der Gemarkung von Griesheim. |
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Größe 45 ha Das NSG wurde wegen den seltenen Tier- und Pflanzengesellschaften, die auf den kalkhaltigen Sand und den Steppenrasenstandorten vorkommen, ausgewiesen.
Zu den typischen Pflanzenarten dieser Dünenlandschaft zählen viele Steppengräser und Blütenpflanzen des Sandmagerrasens. Die hier in Resten vorkommenden Sand- und Steppenrasengesellschaften gehören zu den in Mitteleuropa am meisten gefährdeten Pflanzenformationen und stehen allesamt sogar unter europäischem Schutz. Allerdings ist die Schönheit des Gebietes nicht ohne Mühen zu erhalten: Gehölze und Stickstoff liebende Gräser bedrohen viele der seltenen Pflanzenarten. Zur Erhaltung und Entwicklung ist hauptsächlich die Beweidung mit Schafen, Ziegen und Eseln das Mittel der Wahl. Für ganz besondere Pflegeeinsätze werden auch Wollschweine eingesetzt. Durch die vorgenommene Beweidung, die früher in ähnlicher Weise erfolgte, soll für diese Region dieser einmalige Lebensraum erhalten und verbessert werden. Zusätzlich müssen aber noch viele andere Pflegemaßnahmen durchgeführt werden. Dies geschieht nach einem extra für dieses Gebiet erstellten Pflegeplan in Zusammenarbeit von TU Darmstadt, dem NABU Kreisverband und wird vom Forstamt Darmstadt koordiniert. |
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Größe: 43,4 ha,
ausgewiesen: 1993
An den Gemarkungsgrenzen von Darmstadt, Roßdorf und Ober-Ramstadt liegen die Waldwiesen Großer- und Kleiner Bruch. Sie sind ein Teil des südlichen "Messeler Hügellandes" mit wechselfeuchten bis nassen Waldwiesen, Sumpfbereichen sowie naturnah entwickelten Gewässern und Waldbeständen. Lebensraum seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
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NSG "Hegbachaue bei Messel" Teil des FFH Gebietes "Kranichsteiner Wald" |
| Größe: 228,4 ha,
ausgewiesen: 1994.
Charakteristische Waldgesellschaften im Naturraum "Messeler Hügelland" mit naturnahen Auenbereichen des Rutschbaches und Fritzwiesengraben. Die beiden Gewässer vereinigen sich zum in westlicher Richtung abfließenden naturnahen Hegbach. Neben Erlen-Eschenbeständen sind vor allem die Feuchtwiesen, wie Silgen- und Wassergreiskrautwiesen und Pfeifengraswiesen geschützt. Zu den geschützten Arealen gehören ferner die Benzenwiesen und die Hospitalwiesen. Als Brutvögel kommen hier viele "Rote Liste Arten", z.B. Bekasine, vor. Das NSG liegt in der Gemarkung Messel. Teile des Gebietes liegen in den Gemarkungen Egelsbach und Langen (Kreis Offenbach). |
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| Größe: 20,9 ha,
ausgewiesen: 1985
Ehemaliges Kiesabbaugebiet mit Trockenbiotopen und Kiefern- Eichen- Mischwald bzw. ein Schafschwingel- und Heidekraut-Moos-Kiefernwald. Das Gewässer ist Rastplatz für viele Wasservogelarten. Es weist sowohl Steilufer als auch stellenweise eine gut ausgebildete Ufervegetation auf. Im umgebenden Kiesgrubengelände gedeiht eine schützenswerte Vegetation sandiger und ruderaler Standorte. Das NSG liegt in der Gemarkung von Gräfenhausen -Teilbereiche auch in den Gemarkungen Arheiligen und Stadt Darmstadt. |
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| Größe: 87 ha,
ausgewiesen 1996
Leider sind heute viele der seltenen Tier- und Pflanzenarten durch das immer stärkere Auftreten von Laubgehölzen und Brombeeren bedroht. Unter den bedrohten Tierarten sind u.a. viele Insektenarten, aber auch Vogelarten, wie der seltene Ziegenmelker. Zu den bedrohtesten Pflanzenarten zählen viele Orchideen, das Sandveilchen, verschiedene Gräser, sowie der Kreuzenzian und verschiedene Wintergrünarten. Mit der Beweidung des Gebietes mit Ziegen und Schafen, wie sie früher auch in ähnlicher Weise erfolgte, konnten vor allem die Brombeeren und Laubgehölze zurückgedrängt werden. Darüber hinaus müssen aber auch in Zukunft noch weitere Pflegemaßnahmen durchgeführt werden, damit hier ein in dieser Region einmaliger Lebensraum erhalten wird. Die Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen werden nach einem extra für dieses Gebiet erstellten Pflegeplan durchgeführt. Dies geschieht ebenfalls nach einem extra für dieses Gebiet erstellten Pflegeplan in Zusammenarbeit von TU Darmstadt und dem NABU Kreisverband. Die Maßnahmen werden vom Forstamt Darmstadt koordiniert. |
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| Größe:
17,11 ha, ausgewiesen 1995
Das Naturschutzgebiet übt mit seinen charakteristischen Sandrasengesellschaften eine wichtige Vernetzungsfunktion mit dem NSG Brömster aus. Es hat Kontakt zu den großflächigen Flugsandgebieten der Nördlichen Oberrheinebene. Die artenreichen, lichten Kalksandkiefernwälder und die Streuobstbestände dienen als Lebensraum zahlreicher gefährdeter und vom Aussterben bedrohter Tierarten. Das NSG besteht aus zwei Teilbereichen. |
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| Größe: 8,0
ha, ausgewiesen:1983
Wald- und Trockenrasengesellschaften sowie Feuchtbiotope. Der zentrale Bereich ist eine ehemalige Kiesgrube, die in den 70er Jahre entstanden ist. Lebensraum seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Das NSG /FFH Gebiet liegt in der Gemarkung von Weiterstadt. |
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NSG "Mörsbacher Grund" Teil des FFH Gebietes "Kranichsteiner Wald" |
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Größe: 66,56 ha, ausgewiesen
1987
Die Unterschutzstellung erfolgte zur Entwicklung und Förderung der Wiesengesellschaften, Stauden- und Röhrichtbeständen sowie der Gewässer. Es ist Lebensraum zahlreicher seltener und im ihrem Bestand gefährdeter Pflanzen- und Tierarten. |
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NSG "Neuwiese von Messel" Teil des FFH Gebietes "Neuwiese und Wald nordöstlich von Messel" |
| Größe:107,2 ha,
ausgewiesen: 1986
Es besteht überwiegend aus Grünland mit vorherrschenden Wasserkreiskrautwiesen und Knollendistel-Pfeifengraswiesen und schließt einen vielfältigen Eichen- Hainbuchenwald ein. Eine bemerkenswerte Artenvielfalt, z.B. Bekasine, Wespenbussard, Waldschnepfe etc., stellt in diesem Gebiet das Brutvogelvorkommen dar. Das NSG im Altgreis Darmstadt liegt in der Gemarkung Messel. |
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| Größe 97,0
ha, ausgewiesen: 1955, novelliert: 1984
Flußschlinge des Altneckars mit Moorbereichen und Erlenbruchwald. Lebensraum seltener Pflanzen- und Tierarten. In der Verordnung von 1955 war eine wesentlich größere Fläche ausgewiesen. Durch das Absinken des Grundwasserspiegels sind die Feuchtgebiete trocken gefallen und wurden zum großen Teil zu Ackerland umgebrochen. |
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| Größe: 165,1 ha,
ausgewiesen: 1993
Der NABU Kreisverband Darmstadt hat 2006 eine Fläche von 1.2 ha im NSG gekauft.
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NSG "Silzwiesen" Teil des FFH Gebietes "Kranichsteiner Wald" |
| Größe:
66 ha, ausgewiesen 1978 Das NSG ist ein Teil des "Messeler Hügellandes" mit wechselfeuchten bis nassen Waldwiesen, Sumpfbereichen sowie naturnah entwickelten Gewässern und Waldbeständen. Eine Reihe von selten gewordenen Pflanzen- und Tierarten haben sich in den Feuchtgebieten erhalten. |
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Größe: 8,89 ha, ausgewiesen 1991 Am Rande von Darmstadt-Eberstadt liegt dieses kleine aber sehr wertvolle Naturschutzgebiet. Aufgrund der hier vorkommenden sehr seltenen Pflanzengesellschaft des Sandmagerrasens wurde diese Fläche als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Durch das Vordringen von nicht standortgerechten Gehölzen und Gräsern wird leider die Pflanzengesellschaft des Sandmagerrasens immer mehr zurückgedrängt. Die Binnendünen mit den hier vorkommenden Pflanzen, wie dem Blauschillergras, der Steppenwolfsmilch, der Silberscharte und dem Sonnenröschen gehören zu den in Mitteleuropa am meisten gefährdeten Lebensräumen. Zusammen mit der NABU Gruppe Darmstadt und dem Forstamt Darmstadt wollen wir durch geeignete Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, zu der auch die Beweidung mit Eseln gehört, dieses wertvolle Biotop erhalten und weiterentwickeln.
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| Hessen-Übersichtskarte aller FFH- und Vogelschutzgebiete.. |
| Literatur: SCRIB, D. (1999): Amphibien im Landkreis Darmstadt-Dieburg und Stadt Darmstadt, Winkel, S&E FLÖSSER (1989): Avifauna des Kreises Darmstadt-Dieburg, WOLF, Dr.H. (2001-03): Collurio19 und 20. Ausführliche Informationen über die FFH- und Naturschutzgebiete sowie über die Naturdenkmale im Altkreis Darmstadt finden Sie unter: www.ladadi.de. Karten: HLUG CD-Rom, Umweltatlas Hessen. |
| © NABU-kvdarmstadt.de Letzte Aktualisierung: 31.10.2008 |