NABU Aktionen

Vogel des Jahres 07  

Fledermausfreundliches Haus 

         Obstbaumaktion                

Aktion Traumgarten

Stunde der Gartenvögel

Weitere Links

NABU Kampagne "Vogel des Jahres 2012"

 

Die Dohle  (Corvus monedula)

Der Naturschutzbund Deutschland e. V. vormals Deutscher Bund für Vogelschutz e. V. hat die Dohle zum Vogel des Jahres 2012erklärt.

Die Dohle wird in der Roten Liste der Vogelarten in Hessen in der  9. Fassung / Juli 2006  geführt, unter c4 : nicht selten mehr als 600 Brutpaare. Kategorie V Arten der Vorwarnliste. In Hessen 1000 – 1300 Brutpaare. Definition; Arten, die aktuell noch nicht gefährdet sind, von denen aber zu befürchten ist, dass sie innerhalb der nächsten zehn Jahre gefährdet sein werden, wenn bestimmte Faktoren weiterhin einwirken. Allgemeine Bestandsentwicklung, Arten, die in ihrem Verbreitungsgebiet in Hessen noch befriedigende Bestände haben, die aber allgemein oder regional merklich zurückgehen, oder die an seltener werdende Lebensraumtypen gebunden sind.

Familie Corvidae – (Rabenvögel).

Ca. 107 Arten, weltweit verbreitet, ausgenommen Neuseeland. 11 Arten brüten in Europa.

       
Beschreibung :

Knapp taubengroß, deutlich kleiner als Rabenkrähe; kurzer Schnabel; Kopf deutlich dicker als bei Alpendohle. Im Flugbild Flügelspitzen weniger stark gefiedert Schwanzbasis breiter, Stirn, Oberkopf, vordere Gesichtshälfte, Kehle, Flügel und Schwanz schwarz mit bläulichem, purpurfarbenem oder grünlichem Matallglanz auf verschiedenen Partien, vor allem Oberkopf, Flügeldecken, Schwungfedern und Steuerfedern; Ohrdecken, Halsseiten und Nacken heller grau; übriges Gefieder grau bis schieferschwarz. Jungvögel matter gefärbt. 

Stimme :
Häufigster Ruf hell „kjak“ oder „kja“ gedehnt und schärrend „kjarr“, gereiht „kjerr“, klangrein „kji“ oder „kjä“; bei Gefahr heiseres Schnarren oder mir schnarrendem „kaaarr“ hassen auf Greifvögel usw. Am Nest und in der Kolonie viele verschiedene Laute.

Verbreitung :
Brutvogel Europas, Klein- und Westasiens sowie Sibiriens bis zum Baikalsee; Nord-Westafrika. In Europa nordwärts bis Mittel-Skandinavien, Südfinnland und der Ob-Mündung. Fehlt in Island, auf Korsika und in Malta ( in den 50er Jahren ausgerottet). Stand und Zugvogel; die Nord und Osteuropäischen populationen ziehen nach Mittel, West und Südosteuropa. Sehr gesellig und meist in lockeren Kolonien brütend; außerhalb der Brutzeit in großen Schwärmen lebend und gemeinsame Schlafplätze benutzend. Gute Luftakrobaten.

Lebensraum :
Brutvogel vorwiegend lichter, parkartiger Altholzbestände, in geringer Zahl auch geschlossene Buchenwälder, Felswände und Abbrüche und nischenreicher Gebäude, auch inmitten alter Großstadtkerne. In der Nähe von Brutplätzen offene, möglichst extensiv genutzte Acker- und Wiesenlandschaft oder Öd- bzw. Brachflächen als Nahrungsraum. Nahrungssuche auf Flächen mit niedriger oder fehlender Vegetation, wie Äcker, kurzrasige Wiesen, Weiden, in Städten auch locker mit Bäumen bestandene Parkanlagen. Fehlt im Hochgebirge (Alpendohle) auch vielfach in Tallandschaften. Im Winter in großen Schwärmen zusammen mit Saatkrähen und auch Aaskrähen in offener Kulturlandschaft, aber zunehmend auch in Großstadtbereichen mit Nutzung von Ruderalflächen, Müllkippen, Futterstellen und genießbarem Abfall.

Brut :
Nistplatz: In Baum- und Erdhöhlen, in Mauer- und Rüstlöchern, in Nischen von alten Gebäuden und in Kirchtürmen, Burgen und Ruinen; Neststand Kolonieweise.

Nest : Aus Reisern, durchsetzt mit Erde und mit Stroh, Fasern und feinen Reisern ausgefüllt; innen mit Tierwolle und Stoffresten ausgepolstert.

Eier : 5 – 6 hell blaugrün mit graubraunen und verwaschenen graublauen Flecken, gehäuft am stumpfen Pol. Größe 33,7 x 25,2 mm. Gewicht 12 g. Brutdauer 17 – 18 Tage. Eine Jahresbrut (April – Mai. Nachgelege nur während der Legezeit.

Nestlinge : Haut hellrosa, spärlich mit Dunen auf dem Rücken bedeckt. Rachen blutrot, Schnabelwülste gelb. Nestlingszeit 30 – 35 Tage.

Nahrung :
Im Sommerhalbjahr überwiegen Wirbellose, die auch wichtige Bestandteile der Nestlingsnahrung bilden. Besonders Insekten und deren Larven (Käfer, Wanzen, Schnakenlarven, Raupen, Heuschrecken, Grillen, Tausendfüßer, Spinnen, Würmer und Schnecken. Im Winter grüne Pflanzenteile, Beeren, Obst, ferner Haushaltsabfälle (Brot wird auch an Nestlinge verfüttert. Gelegentlich auch Jungvögel, Mäuse, Eier und Nestlinge. Zur Verdauung Aufnahme von kleinen Steinchen.

Verhalten :
Tagzieher, das ganze Jahr über gemeinschaftliche Schlafplätze. Brutvögel übernachten am Nistplatz. Am Boden rasches Laufen, oft im Wechsel mit beidbeinigem Hüpfen. Beim Nahrungserwerb auch Flughüpfen. Wendiger Flieger mit rascheren Flügelschlägen als die größeren Arten der Gattung.

Warum wurde die Dohle Vogel des Jahres 2012?

Ich glaube man will immer noch auf die fortschreitende landwirtschaftliche Umwandlung in unserer Kulturlandschaft aufmerksam machen. Die Flächenschaffung für nachwachsende Rohstoffe fordert für die Natur einen hohen Preis. Die Gefährdung schreitet weiter fort. Auch beim Forst muss ein Umdenken einsetzen, es müssen mehr Altholzinseln in den Wäldern geschaffen werden.

Literatur : Einhard Bezzel (Kompendium der Vögel Mitteleuropas) Stuart Keith, John Gooders (BLV Vogelführer) Siegfried Hoeher (Gelege der Vögel Mitteleuropas) Winwood Reade, Eric Hosking (Vögel in der Brutzeit)  Bilder und Zeichnungen Jennie Bödeker.

Anschrift des Verfassers : Heinz Hauck In den Wingerten 1  64291 Darmstadt-Wixhausen. 

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dohle
Vogel des Jahres 2012
Weitere Infos        


Der Gartenrotschwanz – Vogel des Jahres 2011

Der Gartenrotschwanz wurde zum Vogel des Jahres 2011 gekürt – um den Blick auf seine Gefährdung zu lenken, die Schutzbemühungen zu intensivieren und viele Fans für einen der schönsten Vögel Deutschlands zu gewinnen. Keck und mit kontrastreichem Federkleid kommt er daher, doch ist er in weiten Regionen Deutschlands selten geworden.

Ziegelrot ist nicht nur sein Schwanz, sondern auch seine Brust, Auch an seiner kreideweißen Stirn über dem schwarzen Köpfchen ist er leicht zu erkennen, zumal im zeitigen Frühjahr, wen Baum und Busch noch unbelaubt sind. Bereits in der ersten Aprilhälfte kehrt der Gartenrotschwanz in seine Heimat, die über ganz Europa ausgedehnt ist, zurück. Die er dann im September oder Anfang Oktober wieder verlässt, um im tropischen Afrika zu überwintern.

Er ist ein Bewohner lichter Wälder, aber auch in Parkanlagen und Gärten in der Nähe menschlicher Siedlungen ist er zu beobachten. Er fällt vor allem durch sein lebhaftes, unstetiges Verhalten und das Wippen mit seinem Schwanz auf. Männchen sitzen gerne auf Hausdächern und lassen ihren knurrigen Gesang hören. Das mit Haaren und Federn ausgepolsterte Nest aus Wurzeln, Halmen, Moos und Laub baut der Gartenrotschwanz in Mauerlöchern, im Dachgebälk eines Schuppens, in einem Holzstoß oder auch gerne in aufgehängten Halbnisthöhlen.

Das Weibchen brütet sein aus 5 bis 8 Eiern bestehendes Gelege  alleine in 13 bis 15 Tagen  aus. Wenn die Jungen Gartenrotschwänze ausgeschlüpft sind, bringen  die beiden Altvögel ihren ewig hungrigen Jungen Raupen, Schmetterlinge, Baumwanzen, Käfer, und andere Insekten, die sie sehr geschickt  auch im Fluge fangen.

Nach 12 bis 16 Tagen verlassen die Jungen das Nest und bald nachdem  sie sich selbständig  gemacht haben, beginnen die beiden Altvögel mit dem Bau eines neuen Nestes für ihr zweites Gelege.

 

 

 

 

 

Gartenrotschwanz
Vogel des Jahres 2011
Weitere Infos        



Aktion Fledermausfreundliches Haus

Kooperationsprojekt von NABU und Land Hessen geht neue Wege im Fledermausschutz

Fledermäuse sind wie kaum eine andere Tiergruppe in ihrer Wohn- und Lebensweise vom Menschen abhängig. Mehr als die Hälfte der hessischen Fledermausarten ist auf überlebenswichtige Unterschlupfmöglichkeiten an Gebäuden angewiesen. Im Zuge von Sanierungen, Abrissvorhaben oder durch Verschließen von Öffnungen verschwinden jedoch immer noch - wissentlich oder aus Versehen -Versteckmöglichkeiten oder Fledermausquartiere.

Der NABU und das Land Hessen zeichnen nun Hausbesitzer aus, die Fledermäuse an ihrem Gebäude wohlwollend dulden und damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung dieser bedrohten Tiere leisten.

Im Rahmen dieser Aktion  wurde am  27. Juli in Roßdorf-Gundernhausen das erste Gebäude im Landkreis Darmstadt-Dieburg vom NABU Hessen, gemeinsam mit dem Land Hessen mit der Plakette und der Urkunde „Fledermausfreundliches Haus“ ausgezeichnet.

Geehrt wurden Gudrun Julich (GJP Verlag) und ihre Familie in Roßdorf-Gundernhausen. Die Verleihung der Urkunde wurde durch den NABU-Landesgeschäftsführer Hartmut Mai und der Bürgermeisterin von Roßdorf, Frau Christel Sprößler, in Anwesenheit von Frau Kreisbeigeordnete Doris Hofmann und der Fledermausexpertin Ruth Mässing-Blauert von der NABU-Landesarbeitsgruppe Fledermausschutz, vorgenommen.
Anwesend waren ferner: Franz Enders, Vorsitzender des NABU-   Kreisverbandes Darmstadt, Rudolf Boehm vom NABU-KV Darmstadt, Rainer Kroh von der NABU-Gruppe Roßdorf, der Umweltberater der Gemeinde Roßdorf, Rainer Landzettel, die Fledermausexperten Susanne und Dirk Diehl aus Langstadt, Karsten Heinrich, von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Darmstadt-Dieburg, sowie Vertreter/Innen von Rundfunk und Presse.

Die Live-Reportage von der Auszeichnung eines fledermausfreundlichen Hauses können Sie nun im Deutschlandfunk hören!

Ludger Fittkau war für den Deutschlandfunk vor Ort und hat die Geschichte dazu, sowie Stimmen von Menschen und Fledermäusen eingefangen...

 

Aktion Fledermaus-freundliches Haus in Hessen
Weitere Infos        

 

NABU Aktion Fledermausfreund-liches Haus in Hessen
Weitere Infos        

 

Ein Herz für Fledermäuse.
Eine Live-Reportage über das erste fledermausfreundliche Haus im LdKr. Darmstadt-Dieburg im Deutschlandfunk
Weitere Infos        

 

Erste Auszeichnung für fledermausfreundliches Haus in Darmstadt

NABU verleiht Ehrung an Hausgemeinschaft im Schwarzen Weg

Das erste Gebäude in der Stadt Darmstadt zeichneten der NABU Hessen und der NABU Kreisverband Darmstadt am 3. August 2007 gemeinsam mit dem Land Hessen mit der Plakette und Urkunde „Fledermausfreundliches Haus“ aus.

Die Auszeichnung wird an Hausbesitzer verliehen, die Fledermäuse an ihren Gebäuden fördern und damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieser bedrohten Tiere leisten. Die erste Auszeichnung in Darmstadt geht an drei Mietparteien im 5. und 6. Stock einer Wohnanlage im Schwarzen Weg, in der Zwergfledermäuse ein Zuhause gefunden haben.
Die Urkunden wurden von Stadtrat Klaus Feuchtinger, gemeinsam mit der stellvertretenden Leiterin des Grünflächen- und Umweltamtes Birgit Kretschmar, sowie der Fledermausexpertin
Ruth Mässing-Blauert von der NABU Landesarbeitsgruppe Fledermausschutz an die Familien Albrecht, Harres und Schlötzer, überreicht.


 

 

Erstes fledermausfreundliche Haus in Ober-Ramstadt

Bei Familie Beck in Ober-Ramstadt leben 32 Zwergfledermäuse unterm Dach

Im Rahmen der Aktion „Fledermausfreundliches Haus“ wurde am 19. Juli in Ober-Ramstadt das erste fledermausfreundliche Haus vom NABU ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Hausbesitzer verliehen, die Fledermäuse an ihrem Gebäude fördern und damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieser bedrohten Tiere leisten. Familie Beck in der Freiherr-vom-Stein-Straße wurde vom NABU mit einer Plakette und Urkunde für ihre Unterstützung beim Fledermausschutz geehrt. Die Verleihung der Urkunde wurde von  Ruth Mässing-Blauert von der NABU Landesarbeitsgruppe Fledermausschutz und Bürgermeister Werner Schuchmann, in Anwesenheit von Franz Enders, Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Darmstadt, vorgenommen.
Anwesend waren ferner:
Rudolf Boehm vom NABU Kreisverband Darmstadt, sowie Vertreterin und Vertreter der Presse.

 
 


   

Unsere Hochstamm- Bestellaktion findet auch in 2011 wieder statt, Bestellungen ab sofort möglich!

Termine für Schnittkurse

 

Aktion „Pflanzt Hochstammobstbäume"  

Hochstamm-Obstbäume sind seit alters her Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Noch vor wenigen Jahren umgaben hochstämmige Obstbäume als breiter Gürtel die kleinen Ortschaften im Landkreis Darmstadt-Dieburg und belebten als aufgelockerte Obstbaumwiesen den Ortsrand. In den siebziger Jahren wurden durch Flächenüberbauung und unsinnige EU-Programme viele dieser Streuobstbestände vernichtet.
Nach NABU-Schätzungen gibt es aktuell noch etwas über 300.000 Hektar Streuobstbestände in Deutschland
- vor 50 Jahren waren es noch rund 1,5 Millionen Hektar

Der NABU versucht mit seiner Aktion “Pflanzt Hochstamm- Obstbäume"  dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Seit 22 Jahren werden vom NABU Kreisverband Darmstadt   Hochstamm- Obstbäume mit großem Erfolg den Grundstücksbesitzern im Kreisgebiet angeboten. Die Aktion soll dazu beitragen, dass wieder vermehrt Obstbaumwiesen – die als vielfältiger Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten von großer Bedeutung sind-, erhalten und neu geschaffen werden. Aber auch die Erzeugung von schmackhaftem, ungespritzten Obstes, kann mit der Pflanzung von Hochstamm-Obstbäumen erreicht werden.

Durch finanzielle Zuschüsse vom Landkreis Darmstadt-Dieburg und verschiedenen Kommunen, sowie durch Sammelbestellungen zusammen mit dem NABU Kreisverband Dieburg, ist es  uns immer wieder möglich Hochstamm-Obstbäume sehr preisgünstig anzubieten.

 

Streuobst

Streuobst

Weitere Infos        

 

Tausenderlei
Äpfel und Birnen
Apfelsorten
Weitere Infos        

 

   
Bisher wurden bei der Aktion im Landkreis Darmstadt-Dieburg mehr als 27.500 Hochstamm-Obstbäume gepflanzt!  

Auch in diesem Jahr führen die beiden NABU – Kreisverbände  wieder die Aktion „Pflanzt Hochstamm-Obstbäume“ durch. Durch Zuschüsse verschiedener Kommunen und Institutionen ist es auch in diesem Jahr wieder möglich,  Hochstamm-Obstbäume mit Pflanzpfahl und Wildverbissschutz zum Preis von  18.-- € / Stück  den Grundstücksbesitzern und -pächtern zur Verfügung zu stellen.

Durch eine Vielzahl von Ursachen geht der Lebensraum „Obstbaumwiese“ leider immer noch stark zurück.
Nach NABU-Schätzungen gibt es aktuell noch etwa 300.000 Hektar Streuobstbestände in Deutschland - vor 50 Jahren waren es noch rund 1,5 Millionen Hektar.

Die Aktion soll mit dazu beitragen, dass wieder vermehrt Obstbaumwiesen – die als vielfältiger Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten von großer Bedeutung sind – erhalten und neu geschaffen werden. Aber auch die Erzeugung von schmackhaftem, ungespritzten und gesunden  Obstes, kann mit der Pflanzung von Hochstamm-Obstbäumen erreicht werden.

Die Obstbaum-Aktion wird bereits im 22. Jahr mit großem Erfolg im Landkreis Darmstadt-Dieburg durchgeführt, wobei mehr als 28.000 neue Hochstamm-Obstbäume bestellt und gepflanzt wurden. Der NABU und die beteiligten Kommunen hoffen daher auch in diesem Jahr wieder, wie schon in den Jahren zuvor, auf ein gutes Gelingen und großen Zuspruch.

Bestellvordrucke mit einer langen Artenliste von verschiedenen Apfel-, Birnen-, Süßkirchen- und Zwetschensorten liegen ab Mitte Juli 2011 bei den Rathäusern der Kommunen im Landkreis Darmstadt-Dieburg aus. Ferner können die Bestellvordrucke bei den  örtlichen NABU Gruppen, sowie bei den Geschäftsstellen der beiden NABU Kreisverbände, 64372 Ober-Ramstadt, Tel. 06154 / 5 30 93, Fax 06154 / 62 31 15, oder 64823 Groß-Umstadt, Tel. 06078/91 12 98, Fax 06078/91 12 90 abgeholt bzw. angefordert werden. Unter www.NABU-kvdarmstadt.de kann die Bestellliste aus dem Internet als Word-oder PdF Datei geladen werden.

Die Auslieferung der Obstbäume ist für Anfang November vorgesehen. Der Auslieferungstermin und –ort wird den Bestellern vorher schriftlich mitgeteilt.

 

 

NABU Obstbaumaktion
Bestellliste
PdF Bestellliste   

Die Obstbaumaktion im Altkreis Darmstadt ist mit mehr als 540 bestellten Hochstamm-Obstbäumen auch 20010 wieder
ein sehr schöner Erfolg!
Wir danken allen Bestellerinnen und Bestellern für die Unterstützung der Aktion.

Abholorte und Termin

 

 


Hinweise zum Pflanzen von Obstbäumen 

Hochstamm-Obstbäume können 60-80 Jahre und noch älter werden. Damit es soweit kommt, sollte man bei der Pflanzung besondere Sorgfalt walten lassen

Transport:
Beim Transport ist unbedingt darauf zu achten, dass die Wurzeln nicht austrocknen ( Wurzelstock in Folie einpacken). Ferner dürfen die Bäume keine Verletzungen an der Rinde davontragen. Rindenverletzungen sind sofort mit Rindenwachs zu behandeln.

Pflanzloch:
Um das Einpflanzen in kurzer Zeit zu ermöglichen, kann man das Pflanzloch bereits vor dem eigentlichen Pflanztag ausheben und vorbereiten.

Das Pflanzloch sollte großzügig bemessen werden damit ausreichend Platz für die Wurzeln vorhanden ist und sie gut anwachsen können. Eventuell vorhandene Erde mit Pflanzerde (z.B. Lignostrat) mischen. Die Erde muss gut festgetreten werden!

Auf keinen Fall darf Kompost mit in das Pflanzloch gegeben werden!!

Wurzelschnitt:
Schneiden Sie alle verletzten Wurzeln mit einer Rebschere und einem geraden Schnitt kurz oberhalb der Verletzung ab.

Wichtig!!! Die Veredelungsstelle darf nicht in die Erde kommen!

Pflanzpfahl und Verbissschutz:
Der Baum muss an dem mitgelieferten Pflanzpfahl mit einem geeigneten Seil oder einer starken Schnur angebunden werden. Beim Einsetzen des Pflanzpfahls ist darauf zu achten, dass keine Wurzeln beschädigt werden. Der Pfahl sollte mindestens 50 cm in der Erde stecken.
Zum Schutz gegen Wildverbiss (Rehe oder Hasen) sollte unbedingt der mitgelieferte Verbissschutz angebracht werden. Bei Wühlmausgefahr kann man die Wurzeln mit einem engmaschigen Drahtgeflecht schützen.

Bewässerung:
Bereits bei der Pflanzung muss der Baum gut und ausreichend bewässert werden!

Im Herbst und im darauf folgenden Sommer ist der Baum ebenfalls regelmäßig und ausreichend zu wässern!!!

Falls der Baum nicht sofort gepflanzt werden kann, müssen die Wurzeln ausreichend mit feuchter Erde bedeckt werden, damit ein Austrocknen der Saugwurzeln verhindert wird.

Das erfolgreiche Anwachsen eines Baumes wird von vielen Faktoren beeinflusst, daher kann
vom NABU Kreisverband Darmstadt e.V. keine Anwachsgarantie übernommen werden!!

Weitere Information über Schnitt und Pflege eines Baumes erhalten Sie in den von uns angebotenen Schnittkursen.

NABU Kreisverband Darmstadt e.V.

 

 

 

Pflanzhinweise
 

Zum runterladen ist der Adobe Reader erforderlich!

 

 

 

 

 
Erziehung muß sein, Hinweise zur richtigen Baumpflege und Standort
Weitere Infos        

 

 

 

Termine für
Schnittkurse

 

Pflanzabstände von Hochstämmen:

Apfel: 10-12 Meter / Birne: 8-10 Meter / Sauerkirsche: 4 Meter / Süßkirsche: 12-14 Meter / Pflaume: 6-8 Meter /  Walnuss: 15 Meter

 

 

NABU Obstbaumaktion 2011

Die Ausgabe der Bäume findet am Samstag, den 05.11.2011 an den nachstehend aufgeführten
Abholstellen statt.

Adressen der Ausgabestellen und Abholzeiten 

Ort

Abholstelle

Ausgabezeiten

 

 

 

 

64347 Griesheim

 

Umweltamt/ NABU KV Darmstadt

Bauhof

Raiffeisenstraße

 

10:00 – 11:00 Uhr

 

64397 Modautal-Asbach

 

NABU Asbach

an der Vogelschutzhütte

 

10:00 – 11:00 Uhr

 

64367 Mühltal / Nieder-Ramstadt

 

Obst- und Gartenbauverein

am Rathaus

Ober-Ramstädter-Straße

 

13:00 – 14:30 Uhr

 

64372 Ober-Ramstadt

 

NABU Ober-Ramstadt

Sportplatz „In der Aue“

Steinackerstraße

 

10:00 – 11:00 Uhr

 

64319 Pfungstadt-Eschollbrücken

 


NABU Pfungstadt

Industriestraße 3 (NABU Garten)

 

10:00 – 11:00 Uhr

 

64380 Roßdorf

 

Fam. Rück / NABU Roßdorf

Rosenhof (Aussiedlerhof)

Nähe der B 38

 

10:00 – 11:00 Uhr

 

64342 Seeheim-Jugenheim

 

NABU Seeheim-Jugenheim

hinter dem Rathaus

 

 

11:00 – 13:00 Uhr

 

64331 Weiterstadt-Schneppenhausen

 

NABU Schneppenhausen

Fam. Klappich

Schützenstraße 24

 

10:00 – 11:00 Uhr

 


 

Termine für Schnittkurse

Für die Besteller/innen der Obstbaumaktion 2010 bieten wir folgende Termine für Obstbaum-Schnittkurse an.

Der Kurs in Seeheim ist ein Intensiv-Schnittkurs aufgeteilt in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Beim ersten Treffen wird Herr Schneider mit den Teilnehmer/innen die weiteren Termine absprechen bzw. bekannt geben.

Die anderen Kurse finden jeweils an einem Vormittag statt und sollen Grundkenntnisse über Pflege und Schnitt von Hochstamm-Obstbäumen vermitteln. Weitere Informationen erhalten Sie unter den angegebenen Adressen.

Datum

Uhrzeit

Treffpunkt

Ort

Veranstalter

 


19. Februar 2011


10:00 Uhr

Obstbaumwiese oberhalb der Waldmühle (B 426) in Ober-Ramstadt
Ober-Ramstadt
NABU Kreisverband Darmstadt
Tel.: 06154/ 5 30 93
Kursleiter: Herr Knell, Obst u.
Gartenbauverein, Nieder-Ramstadt
 


20. August 2011


10:00 Uhr

Obstbaumwiese oberhalb der Waldmühle (B 426) in Ober-Ramstadt
Ober-Ramstadt
NABU Kreisverband Darmstadt
Tel.: 06154/ 5 30 93
Kursleiter: Herr Knell, Obst u.
Gartenbauverein, Nieder-Ramstadt
 


19.01.2011


19:00 Uhr

Seeheim-Jugenheim
Pfarrer-Reith-Haus, Weedring 47


Seeheim-Jugenheim

NABU Kreisverband Darmstadt
Kursleiter: Herr Schneider
Tel.: 06257 / 82118

 
         

 
   

Weitere NABU Aktionen und Kampagnen  

 


NABU startet Aktion Traumgarten
Werbung für mehr Natur im Garten

Mit der “Aktion Traumgarten” startet der NABU ein Gewinnspiel, mit dem interessierten Gartenbesitzern der Einstieg in Sachen Naturgarten erleichtert werden soll. “Das Prinzip ist ganz einfach”, sagt NABU-Campaignerin Brigitte Kempkens: “Alle, die sich entschließen, ihren Garten in Zukunft naturnah zu gestalten, können sich mit einer Teilnahmekarte oder dem Ausfüllen eines Online-Formulars an dem Gewinnspiel beteiligen.” Als Preise winken professionelle Gartenberatungen, Warengutscheine in Höhe von 500 €, Thermokomposter, Zeitschriftenabos und Gartenbücher. Manchmal reichen schon wenig aufwändige Maßnahmen, um die direkte Umwelt spannender, ansprechender und nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Wer sein unmittelbares Umfeld in Haus und Garten naturnäher gestaltet, tut sich aber letztendlich selbst den größten Gefallen, so der NABU. Die “Aktion Traumgarten” läuft ein ganzes Jahr bis zum 23. September 2002 und ist Teil der NABU-Kampagne “Nachbar Natur - Ökologische Konzepte für Städte und Dörfer."

Weitere Informationen bieten die zwei Farbbroschüren Gartenlust und Wohnvergnügen.  Bezug gegen 6 Briefmarken zu je 55 Cent beim NABU Kreisverband Darmstadt, Oberer Schachenmühlenweg 6, in 64372 Ober-Ramstadt.

 
Traumgarten
 
haengematte.jpg (25175 Byte)
Weitere Infos        

Gartenwelt 

Grüne Wände 

Naturgarten

    

 



Stunde der Gartenvögel

Machen Sie mit bei der bundesweiten Gartenvogelzählung 2007!

Vögel aus der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern  all das vereint die Aktion Stunde der Gartenvögel. Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen eine Stunde lang alle Vögel in ihrem Garten zu notieren und dem NABU zu melden.

AmselWas für britische Naturliebhaber schon seit Jahren zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden ist, stellen der NABU und sein bayerischer Partner LBV nun auch in Deutschland
auf die Beine. Neben der Freude an der Vogelbeobachtung stehen Tipps für die Praxis, Informationen zu heimischen Vogelarten und Gärten als Lebensraum im Mittelpunkt.

Was steckt dahinter und wozu brauchen wir die Informationen?

Viele Menschen haben das Gefühl, dass wir uns früher häufiger am Gesang von Zaunkönig, Singdrossel oder Star erfreuen konnten. Beruhen unsere Befürchtungen auf Tatsachen, oder verklären wir die vermeintlich gute alte Zeit? Das wollen wir mit Ihrer Hilfe herausfinden.

Nur mit genauen Kenntnissen über die heimischen Vögel können wir sie auch wirksam vor Gefahren schützen. Der Erfolg unserer Arbeit hängt daher immer von Menschen ab, die sich engagieren und der Natur helfen wollen.

Machen Sie mit bei der Stunde der Gartenvögel und erleben Sie die Artenvielfalt in Ihrer nächsten Umgebung!

JEDER KANN MITMACHEN

Zählen Sie am Wochenende vom 11. bis 13. Mai 2007 zu einer Stunde Ihrer Wahl alle Vögel, die Sie in Ihrem Garten entdecken. Melden
Sie uns Ihre Ergebnisse bis zum 19. Mai. Wer mitmacht, dem winken attraktive Preise.                                 

 

 

 

 

 
Stunde der Gartenvögel
Weitere Infos        

 

   Broschüre



 
© NABU-kvdarmstadt.de       Letzte Aktualisierung: 08.01.2012