Natur- und Artenschutz

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Natur- und Vogelschutz

Der NABU Kreisverband und seine Ortsgruppen unternehmen große Anstrengungen, um die Wiederansiedlung des Weißstorches im Altkreis Darmstadt zu ermöglichen. Mit Unterstützung der Ortsgruppen wurden Auen renaturiert und Feuchtbiotope angelegt. Ferner wurden in Darmstadt, Messel, Griesheim, Ober-Ramstadt, Pfungstadt, Roßdorf und Weiterstadt Nisthilfen für den Weißstorch errichtet. Weitere Masten wurden von der Gruppe Alsbach- Hähnlein aufgestellt.  
2008 hat in der Gemarkung Pfungstadt ein weiteres Storchenpaar mit der Brut begonnen.


 

 

Vogelschutz
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Storchenforschung
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    Amphibiengewässer bei Ober-Ramstadt                                                         Jungstörche 2006 in Alsbach-Hähnlein
Online-Vogelführer
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Mehr über die Störche in Hessen erfahren Sie unter:   

Informationen über den Storchenzug unter:    

Live-Bilder aus einem Storchennest unter:  

Weissstorch 

Storchenzug 

Storchennest 

 

In den beiden Naturschutzgebieten "Griesheimer Düne" und  "August-Euler-Flugplatz" wurden vom Kreisverband in den Jahren 2003 bis 2004 Nisthilfen für den Steinschmätzer errichtet.
 
Weitere Nisthilfen für diese Vogelart werden im Zuge des E&E-Projektes "Ried und Sand" in den Dünengebieten im westlichen Kreisgebiet errichtet.

 

 

 
NSG
Griesheimer Düne
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Mit ein paar Klicks die Vogelwelt erkunden

Augen auf! Der Online-Vogelführer vereinfacht das Bestimmen von Vögeln. Wer zwitschert in meinem Garten? Wer versteckt sich in der Asthöhle? Die Vogelwelt ist so faszinierend wie vielfältig. Mit dem Online-Vogelführer des NABU geben Sie Schritt für Schritt die Merkmale Ihres Vogels ein. Dann wissen Sie, welcher Vogel Ihren Weg gekreuzt hat. Mehr >>

 

 

 


 


Landschaftspflege

Die Aktiven im NABU Kreisverband und bei den 15 Ortsgruppen betreiben vielfach praktischen Naturschutz vor Ort. Sie pflanzen Hecken, renaturieren Bachläufe, legen Feuchtbiotope an und hängen Nistmöglichkeiten für Vögel in Wald und Flur auf. Sie legen Streuobstwiesen an und über- nehmen deren naturgerechte Pflege und schützen so bedrohte Tier- und Vogelarten. Ohne den Einsatz der NABU Mitglieder wäre heute der Wanderfalke in Deutschland  ausgestorben. Für Artenvielfalt und –schutz ist eine naturnahe Landschaft unabdingbar. Durch Flurbereinigungen, sowie Straßen- und Wohnungsbau gingen in den letzten Jahren viele Lebensräume im Landkreis unwiederbringlich verloren. Mit den  zuvor geschilderten Maßnahmen versucht der NABU die noch verbleibenden Naturräume zu schützen und zu erhalten. Die Bachlaufrenaturierungen tragen zudem erheblich zu einem effektiven Hochwasserschutz bei.     

 

 

Eine besondere Landschaftspflege bedürfen die Sandmagerrasengebiete im Landkreis. Die so karg aussehenden Gebiete sind „Edelsteine“ in unserer Landschaft und bieten Lebensraum für eine Vielzahl im Bestand gefährdeter Tier- und Pflanzenarten mit gesamt- europäischer Bedeutung. Die Erhaltung und Entwicklung dieser Biotope stellte lange Zeit ein fast unmögliches Unter- fangen für Behörden, Biologen und Naturschützer dar. Erst der Vorstoß des NABU Kreisverbandes, der zur Gründung eines „Landschaftspflege- hofes“ führte, der mit alten Haus- tierrassen die Pflege übernahm, konnte die Probleme weitestgehend lösen.  

 

 

 

 

Naturschutz
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NSG
Kalksandkiefernwald
NSG Kalksandkiefernwald
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Sandrasengebiete
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Fledermausschutz

FledermausquartierVon den heimischen 22 Arten, die in Deutschland vorkommen, gibt es noch 14 Fledermaus- arten in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Doch die Arten sind stark in ihrem Bestand zurückgegangen, einige Arten gelten als verschollen oder sind, wie die große Hufeisennase, sogar ausgestorben. Um den  noch vorkommenden Fledermausarten größtmöglichen Schutz zu gewähren, ist es ganz besonders wichtig vorhandene Sommer- und Winterquartiere zu sichern, sowie neue Quartiere anzubieten. Auch gilt es alte Stollen, naturnahe Gewässer, strukturierte Jagdbiotope und Flugstraßen vor Eingriffen zu schützen.

Um dies zu erreichen und auf die besondere Bedeutung dieser vom Aussterben bedrohten Tierart aufmerksam zu machen, gibt es beim NABU Kreisverband Darmstadt e.V. u.a. folgende Aktivitäten:

 

  • Abendliche Exkursionen
  • Dia-Vorträge
  • Informationsveranstaltungen
  • European Batnight                                    
  • Projektwochen in Schulen
  • Fortbildung
  • Kartierungsarbeit
  • Quartierschutz und Neubeschaffung
  • Pflege verletzter und geschwächter Tiere

 

EUROBATS
Eurobats
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Fledermauskunde
Fledermauskunde
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Fledermausschutz
Fledermausschutz
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Beobachtungen, Quartiermeldungen oder verletzte und gefährdete Tiere können Sie direkt bei der Fledermausbeauftragten Ruth Mässing-Blauert melden. Tel. 06151/41868     

 

  

Hausbesitzer die einen Um-, Aus-, oder Neubau ihres Hauses planen, können sich bei ihrer örtlichen NABU Gruppe,  beim NABU Kreisverband Darmstadt , sowie bei dem Fledermausschutz Südhessen e.V. über geeignete Maßnahmen für den "Fledermausschutz ums Haus" informieren. 

Weitere Informationen bietet die Farbbroschüre Fledermäuse, Flugkünstler der Nacht. Bezug gegen 6 Briefmarken zu je 55 Cent beim NABU Kreisverband Darmstadt, Oberer Schachenmühlenweg 6, in 64372 Ober-Ramstadt.

Kontakt 

NABU Gruppen 

Fledermausschutz Südhessen 



 

Nistkästen und -hilfen

Der Verlust an natürlichen Brut-, Nist- und Lebensstätten hat für viele unserer Mitgeschöpfe ernste Ausmaße angenommen. Mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand kann hier jedoch Abhilfe geschaffen werden. Künstliche Nisthilfen können mit dazu beitragen für viele Vögel und Lebewesen in der Natur die ärgste Wohnungsnot zu lindern und  ein Überleben zu ermöglichen. Die Anleitungen zum Bau von Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse, Insekten und Igel sollen zeigen, dass es möglich ist, mit einfachen Mitteln auch seltener werdenden Tieren zu helfen.
 Wichtiger als der Bau von Nistkästen und -hilfen ist es jedoch, den Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten oder wiederherzustellen. Daher hat sich der Schwerpunkt der Naturschutzarbeit in den letzten Jahren immer mehr zum Biotopschutz und zu speziellen Hilfsprogramme für besonders gefährdete Arten entwickelt.

Nisthilfen für Insekten                 

Viele Hautflügler (Hymenopteren, z.B. Hummeln, Wespen, Bienen) nisten in mürbem Holz und brauchen schon vorhandene, z.B. von Käfern erzeugte Bohrgänge. Wo morsche Bäume fehlen, helfen einfache Nisthölzer aus nicht zu stark faserndem Holz (Buche, Eiche, nicht Kiefer oder Fichte) in beliebiger Größe. Das Holz darf nicht mit Holzschutzmitteln vorbehandelt sein. In das Holz werden zahlreiche verschiedene Gänge gebohrt: bei kleinem Durchmesser (ab 2mm) wenige cm tief, bei größerem Durchmesser (bis 10 mm) ca. 10 cm tief. Das Holz sollte an einer sonnigen Stelle aufgehängt werden.   
Eine weitere Möglichkeit stellt das (waagrechte) Aufhängen von gebündelten Stängeln oder Zweigen, die Hohl sind (z.B. Schilf oder Holunderzweige) dar.
Bei größerem Platzangebot kann man auch eine Nistwand, die nach Süden ausgerichtet ist, aufstellen. Hier hat man die Möglichkeit, die zuvor geschilderten Nisthilfen mit weiteren (z.B. Lehmwand, Mehrkammer-Bausteine) zu kombinieren.

                                          
 

 

 


Insektenhotel   

                                                                                                                               Lehmwand bei Ober-Ramstadt   

 

 

 

Bauanleitungen

Dreieckshöhle 

Viereckhöhle 

Halbhöhle 

Schwalbennest

Winterfütterung

Weitere Tipps zum selbermachen

 

 

 

 

 



 

Fotos: Ziegen, H. May ; Storchenmast, Schafe und Fledermausquartier, Insektenwand, Nisthöhle,  F.Enders  
© NABU-kvdarmstadt.de