NABU Gruppe Ober-Ramstadt

Vorsitzender: Franz Enders

 

Oberer Schachenmühlenweg 6

64372 Ober- Ramstadt

Tel:  06154 6969077

Fax: 06154 6969078

E-Mail:   endersfranz@web.de

 

 

                                                                                                                            Homepage der Gemeinde: www.ober-ramstadt.de

 


Die NABU Gruppe Ober-Ramstadt ist um ihren Vorsitzenden Franz Enders sehr aktiv, und das in vielen Bereichen. Die ca.176 Mitglieder zählende Gruppe am Tor des vorderen Odenwaldes hat sich dem Biotop- und Amphibienschutz verschrieben. Dies zählt zu den vordringlichsten Aufgaben. Ferner dem Vogel und Fledermausschutz. Ein Highlight ist allerdings die Jährliche Hochstammobstbaum- Aktion, die der Vorsitzende schon seid 25 Jahren von Ober-Ramstadt aus organisiert. Einige Gemeinden im Kreis beteiligen sich an dieser Aktion. Durch eine Großbestellung bei einer Baumschule im Badischen Külsheim können so günstige Bäume erworben werden. Ebenso gehören auch zwei Obstbaum- Schnittkurse in Verbindung mit dem Obst und Gartenbauverein Nieder-Ramstadt zum organisatorischen. Schon beachtlich was hier getan wird.

 

Wer Informationen über diese Gruppe möchte kann in der eigenen Homepage mal blättern.    


AKTUELL

Natur mit Glyphosat brutal weggespritzt

Natur mit Glyphosat brutal vernichtet

 

Ober-Ramstadt: Nov. 2017. Der Wegrain ist ein an die landwirtschaftliche Fläche angrenzender Bereich, der zur Straßen- und Wegfläche gehört und öffentliches Eigentum ist. Er erstreckt sich über viele Kilometer in unserer Kulturlandschaft und ist ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Er dient dem Schutz und der Fortpflanzung von Insekten und Kleinlebewesen und trägt zur Vernetzung von Lebensräumen und somit zur Artenvielfalt, sowie zur Arterhaltung bei. Idealerweise sollten Wegraine nicht zu früh gemäht  werden – erst ab dem 15. Juni oder sogar 15. Juli, um Störungen während der Brutperiode zu verhindern.
Ein Ober-Ramstädter Landwirt sieht das aber offensichtlich ganz anders und hat im "Einspacher Bruch" einen Wegrain mit Glyphosat einfach brutal weggespritzt. Dass es sich hierbei um einen unerlaubten Eingriff in die Natur handelt, hat ihn offensichtlich wenig oder gar nicht interessiert. Ein solches Tun ist ein Verbrechen an der Natur und sollte von der Stadt Ober-Ramstadt nicht toleriert werden.

Foto von Franz Enders


Schwalbenfreunde gesucht

Hausbesitzer können sich und ihr Heim auszeichnen lassen

Ober-Ramstadt.: In Hessen gibt es immer weniger Schwalben. Mit der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ will der NABU diesem Trend entgegenwirken und zeichnet auch in 2016 wieder Menschen und Häuser aus, bei und an denen die Glücksbringer willkommen sind. Jedes Jahr kehren Schwalben und Mauersegler aus den afrikanischen Überwinterungsgebieten heim, um hier zu brüten. Vielerorts ist dann ihr Gezwitscher in der Nähe von Häusern, Schuppen und Ställen zu hören. Nicht immer sind sie willkommen, doch noch gibt es viele Menschen, die sich über das Glück freuen, dass die Schwalben sprichwörtlich an ihre Häuser bringen. Zusammen mit seinen Kreis- und

Stadtverbänden zeichnet der NABU schwalbenfreundliche Hausbesitzer und ihre Immobilie mit einer Plakette aus.

Denn so zahlreich wie früher sind die Schwalben nicht mehr. Ihre Zahl geht seit vielen Jahren zurück, auch hier in Hessen. Eine der Ursachen ist der fortschreitende Verlust von Nistmöglichkeiten. Während früher in jedem Kuhstall Platz für mehrere Rauchschwalbenpaare war, sind heute viele Viehställe verschlossen – sofern es sie überhaupt noch gibt. Nicht asphaltierte Feldwege und Hofeinfahrten, ideale Orte für die Schwalben, um feuchten Lehm für den Nestbau zu sammeln, sind heute eine Seltenheit. Mehlschwalbennester fallen den teilweise überzogenen Hygienevorstellungen einiger Hausbesitzer zu Opfer und werden nicht selten illegal von der Hauswand entfernt. Lange kalte Winter tun das Ihrige dazu. Mit der Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" hofft der NABU dazu beizutragen, die Akzeptanz für Schwalben und ihre Nester in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie bestehende Quartiere zu erhalten und neue zu schaffen. Menschen, die sich für Schwalben engagieren und an ihren Häusern dulden, werden vom NABU Kreisverband Darmstadt e.V. deshalb mit einer Plakette

„Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet. Bewerben können sich Hausbesitzer, die das Brut- Geschehen der wendigen Flugkünstlern und Sommerboten dulden und fördern, ganz gleich, ob es sich bei dem Gebäude um ein Wohnhaus, Hotel, Bauernhof oder Fabrikgebäude handelt.

 

- dulden Sie Schwalben an ihren Wänden?

- akzeptieren Sie das Brutgeschehen der Sommerboten?

- fördern es sogar durch das Aufhängen von Nisthilfen?

- und die Anlage einer Lehmpfütze?

 

Dann sind Sie ein Kandidat für die Auszeichnung "Schwalbenfreundliches Haus". Melden Sie sich einfach

bei Ihrer NABU-Gruppe vor Ort und teilen Sie uns mit, warum Sie die Kriterien eines schwalbenfreundlichen Hauses erfüllen.

 

Kontakt:

NABU Kreisverband Darmstadt e.V.:

Hugo Schnur Tel: 06151 312412 E-Mail: nabu-hugo.schnur@t-online.de
oder

Franz Enders Tel.:06154 6969077

 

Fotomaterial; von NABU / H. Schnur