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Feldhamster-Monitoring beim Auswilderungsprojekt in Eschollbrücken

Tolle Neuigkeiten vom Feldhamster-Auswilderungsprojekt im Hessischen Ried bei Eschollbrücken: Die ersten Jungtiere des Jahres 2026 sind nachgewiesen worden. Zudem wurden auch Tiere aus Würfen des Vorjahres festgestellt. Diese erhalten bei Bedarf einen Chip, damit sie im Falle eines erneuten Fangs eindeutig wiedererkannt werden können.

Die Fangnächte unter Leitung von Anja Eirich vom Landschaftspflegeverband Darmstadt-Dieburg laufen über drei Nächte in Folge. Jede Nacht werden im eingezäunten Bereich des „Hamsterhotels“ in der Nähe der Hamsterbaue rund 30 Lebendfallen aufgestellt und stündlich kontrolliert.

Anja und ihr Team prüfen dabei, ob die Tiere bereits per Chip registriert sind. So lässt sich unterscheiden, ob ein Hamster bereits 2025 oder erst 2026 ausgewildert wurde. Alle Tiere werden gewogen und vermessen, ihr Geschlecht und der Gesundheitszustand werden protokolliert.

Bislang konnten bereits 30 Hamster gefangen werden. Die Tiere machten überwiegend einen guten Eindruck, sie wirkten gut genährt und sehr aktiv; nur ein erwachsenes Tier zeigte eine Verletzung am Hinterteil. Als mögliche Ursache kommen Prädatoren wie eine größere Eule oder ein Weißstorch infrage, die vor Ort bereits beobachtet wurden.

Füchse werden am Hamsterhotel durch einen Elektrozaun ferngehalten. Die Zaunanlage rund um das Gebiet wird täglich von Mitarbeitenden des LPV und Aktiven des NABU-Kreisverbands Darmstadt kontrolliert. Kleinere Greifvögel wie der Turmfalke sind regelmäßig vor Ort; sie können zwar Mäusen, aber auch jungen Feldhamstern gefährlich werden.

 

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